Am Mittwoch, dem 22. Oktober 2025 startete unsere Flusskreuzfahrt nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône. Ausgangsziel war Lyon − die drittgrößte Stadt Frankreichs − wo wir am Ende der 8-tägigen Fahrt entlang der Rhône & Saône auch wieder von Bord gehen würden.
Die Reiseroute


Die Flüsse Rhône und Saône durchziehen das Herz Frankreichs und bieten eine faszinierende Mischung aus Natur, Geschichte und Kultur. Die Saône, etwa 473 Kilometer lang, entspringt in den Vogesen und mündet bei Lyon in die Rhône. Sie ist bekannt für ihren gleichmäßigen Flusslauf und ist eine der schiffbarsten Wasserstraßen Frankreichs. Die Rhône, die aus den Schweizer Alpen entspringt, fließt durch Frankreich und vereint sich bei Lyon mit der Saône, bevor sie in das Mittelmeer mündet.


Eine Reise entlang der beiden Flüsse führt durch drei unterschiedliche Regionen: Burgund mit seinen Weinbergen und historischen Ortschaften wie Chalon-sur-Saône, die Lyonnaise mit der kulturellen Hauptstadt Lyon − einem UNESCO-Weltkulturerbe −. Und schließlich die Provence mit ihren im Sommer farbenfrohen Lavendelfeldern, der Ardèche, der Camargue und Städten wie Avignon, Arles und Saintes-Maries-de-la-Mer.
◊ ◊ ◊
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊
Einige der schönen Landschaften, Orte und Sehenswürdigkeiten im Süden Frankreichs sollten wir auf unserer Reise, auf der das Schiff 15 verschiedene Schleusen passierte und insgesamt 848 Flusskilometer zurücklegte — und zwar 284 km auf der Saône und 564 km auf der Rhône — näher kennenlernen.

Tag 1: Einschiffung in Lyon

Wie bei unserer Flussreise ›Genuss in Südfrankreich‹ im Herbst 2022 hatten wir auch dieses Mal über nicko cruises eine Haustürabholung gebucht. Kurz nach 4 Uhr in der Frühe wurden wir planmäßig daheim abgeholt und zusammen mit drei weiteren Mitreisenden in einem Großraumtaxi zum Sammelplatz an einer Autobahnraststätte im Raum Leverkusen gebracht.

Von dort aus ging es mit einem Reisebus der Firma Anton Graf weiter nach Bad Krozingen in Baden Württemberg. Im Anschluss an ein inkludiertes Mittagessen im Restaurant Fallerhof erfolgte dann auf dem Parkplatz der Umstieg in einen französischen Reisebus, der uns nach Lyon chauffierte. Nach einer Gesamtfahrtdauer von ca. 16 Stunden erreichten wir den Saône-Schiffsanleger am ›Quai Rambaud‹, wo der Flusskreuzer MS Bijou du Rhône bereits auf die neuen Passagiere wartete.
🛀 Wohnen und Schlafen auf der MS Bijou du Rhône 🛌

Müde und erschöpft vom frühen Aufstehen und der langen Anfahrt machten wir uns nach dem Abendessen schnell auf in Richtung Oberdeck zu unserer Kajüte.

Unsere ca. 15 qm große 2-Bett Deluxe-Kabine mit absenkbarem Panoramafenster war ebenso zweckmäßig wie komfortabel und stilvoll eingerichtet. Sie verfügte über ein Bad mit Dusche, WC, Handwaschbecken samt einem platzbietenden Spiegelschrank, sowie über eine individuell regulierbare Klimaanlage/Heizung, ein kleines SAT-TV, ein Telefon, einen Haartrockner und einen Safe.

Im geräumigen Einbaukleiderschrank im Eingangsbereich war ausreichend Platz für unsere Kleidung. Zum weiteren Inventar zählten ein Sessel und ein Sitzhocker. In den bequemen nebeneinanderstehenden Hotelbetten haben wir super geschlafen.

Das auf der gegenüberliegenden Wand unter einem großen Spiegel installierte Holzboard mit Unterbauschubladen bot ausgiebig Ablagefläche und weitere Aufbewahrungsmöglichkeiten.
Vielen Dank auch noch einmal an den Service, der sich − während wir gemütlich frühstückten oder zu Abend speisten − um unsere Kabine kümmerte und uns regelmäßig den Flyer mit dem Programm des nächsten Tages auf die Kabine brachte.
Einige Infos zur MS Bijou du Rhône

Das zur nicko cruises Flusskreuzfahrt-Flotte gehörende Schiff MS Bijou du Rhône wurde im Jahre 2001 auf der niederländischen Werft V. H. van Vliet & Co. Hardingxveld/Giessendam gebaut und in 2019 teilrenoviert. Der 114,30 Meter lange und 11,40 Meter breite Flusskreuzer fährt unter Maltesischer Flagge.
Er verfügt über 75 Kabinen und kann bis zu 150 Passagiere beherbergen. Der Komfort auf der ›Bijou du Rhône‹ ist vergleichbar mit der Hotelklassifizierung 4 Sterne superior.
◊ 🛥️ ◊

Wo findet man was an Bord?


Die Rezeption ist auf dem Mitteldeck in einem großzügigen offenen Treppenhaus angesiedelt. Direkt gegenüber führen zwei nebeneinanderliegende Treppen jeweils hinauf zum Büro der Kreuzfahrtleitung sowie zu einer Spieleecke, in der ein großer ovaler Tisch mit Stühlen und eine kleine Sesselecke zu geselligen Spielerunden einlädt.
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ ⚓️ ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Mit an Bord sind auch in Glasvitrinen ausgestellte Accessoires, die käuflich erworben werden können. Weiterhin gibt es eine kleine Bibliothek, in der täglich eine kostenlose schiffseigene Rundschau auslag.
◊ ◊ ◊



Das weitläufige, mit Beschattung ausgestattete Sonnendeck lud während des herrlichen spätsommerlichen Wetters mit Liegen und Sitzmöbeln zum Relaxen und Sonnenbaden ein. Auch hinter der mit vielen Sitzplätzen ausgestatteten, fast rund um das Schiff verlaufenden Reling ließ es sich jederzeit gut verweilen.
◊ ◊ ◊
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊
- Hier noch zwei Tipps für Besucherinnen und Besucher unserer Website:
- Drehen Sie für eine optimale Ansicht Ihr Smartphone ins Querformat!
- Alle unsere Fotos kann man vergrößern, indem man mit der Computermaus 🐭 auf das jeweilige Bild klickt, bzw. mit dem Finger 👆 darauf tippt.
🍽️ Essen & Trinken an Bord der Bijou du Rhône 🍽️


Das Restaurant − in dem auch das Frühstückbuffet stattfand − und der großräumige Panoramasalon mit Bar befinden sich auf dem Oberdeck. Am SB-Buffet im Salon konnte man sich zur Mittagszeit auch am täglich wechselnden Light Lunch-Angebot bedienen. An den Nachmittagen wurden hier Kaffee, Tee & Kuchen gereicht. Für musikalische Unterhaltung sorgte Live-Musiker Zoltan.

🍴 Light Lunch im Salon 🍴
🍽️ Restaurant MS Bijou du Rhône 🍽️
Hier die Fotos einiger vom Chefkoch und seinem Team stets pünktlich am Mittag und am Abend im Restaurant lecker präsentierter Süppchen, Vor- und Hauptspeisen sowie Desserts:
🥐 Frühstücksbuffet im Restaurant 🍯
Tag 2: Tournus — Beaune — Chalon-sur-Saône


Am nächsten Morgen (23. Oktober 2025) fand nach dem Frühstück für alle Passagiere eine Informationsveranstaltung im Salon statt. Wer noch nie eine Flusskreuzfahrt gemacht hatte, erhielt hier wichtige Sicherheitshinweise, wie man sich in einem eventuellen Notfall zu verhalten hat. Darüber hinaus erläuterte Kreuzfahrtleiterin Kathrin Wimmer den geplanten Reiseverlauf und stellte das Ausflugsprogramm vor.
Für den heutigen Tag stand für uns der ca. 4-stündige Ausflug »Burgund und Beaune mit Besichtigung Hôtel Dieu« auf der Agenda.

Gegen 14 Uhr legte ›MS Bijou du Rhône‹ in Tournus, einer Kleinstadt im französischen Département Saône-et-Loire an.

Gästen, die nicht an dem oben angeführten Ausflug teilnehmen, sondern die rd. 27 Kilometer entfernt liegende größere Stadt Chalon-sur-Saône besuchen wollten, stand ein Transfer zur Verfügung. Hier sollte das Schiff am späten Nachmittag auch alle Passagiere wieder an Bord nehmen.
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊


Sowohl Tournus, als auch Beaune und Chalon-sur-Saône gehören zur Region Bourgogne-Franche-Comté. Hauptstadt dieser Region ist Dijon, das sowohl für ein scharfes Senf-Rezept, als auch für gute Burgunderweine bekannt ist. Während der Busfahrt zum ca. 55 km entfernten Beaune erfuhren wir von der in Chalon-sur-Saône zugestiegenen Fremdenführerin Madame Claire, dass für die Produktion von Rotweinen in der Weinregion Burgund vor allem die Rebsorten Pinot noir und für Weißweine die Rebsorte Chardonnay angebaut wird.



Wussten Sie, dass die biologische Lebenserwartung von Chardonnay-Rebstöcken sogar bei 100 Jahren und mehr liegt?
Bei einem Fotostopp konnten wir trotz der gerade durchziehenden Regenfront mit der Kamera − vor dem Hintergrund des von Weinbergen umsäumten, für Weinanbau bekannten Städtchens Auxey-Duresses − den herrlichen Blick auf die herbstlich belaubten Rebstöcke mit den letzten Trauben einfangen.
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🍇 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
Besichtigung Museum ›Hôtel-Dieu‹ in Beaune


Während des Fußmarsches vom Parkplatz in Beaune zum Hôtel-Dieu hatte es glücklicher Weise zu regnen aufgehört, so dass es möglich war, den Innenhof des ehemaligen Hospices de Beaune − das als eines der schönsten Beispiele burgundischer Architektur des fünfzehnten Jahrhunderts und als das älteste erhaltene Krankenhaus weltweit gilt − , ohne Einschränkungen ausgiebig zu bewundern.
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊

Heute ist das im Jahre 1443 seinerzeit als ›Krankenanstalt für Arme‹ gegründete Anwesen ein Museum.


Der Rundgang durch den großen Krankensaal mit 60 Betten und einen kleinen für betuchtere Patienten, die Kapelle, die Großküche, die Apotheke und das aus neun Tafeln (Polyptychon) bestehende berühmte Altarbild »Das Jüngste Gericht« des niederländischen Malers Rogier van der Weyden waren Highlights.
◊ ◊ ◊
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️

◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Bevor wir zum Parkplatz zurückkehrten, machten wir zwei im Anschluss an den interessanten Museumsbesuch noch einen kleinen Bummel durch die benachbarten Straßen. Danach ging es für die Ausflugsgruppe zu dem ca. 30 Kilometer entfernten Ort Chalon-sur-Saône, wo die ›Bijou du Rhône‹ bereits am Flussufer wartete, um gegen 18:30 Uhr die Reise weiter in Richtung Mâcon fortzusetzen.
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊
🥂 Willkommensempfang im Salon 🥂
Vor dem Abendessen fand im Salon der Willkommensempfang mit Kapitän Lorenzo Ducout, Hotelmanager Alexander Marin, sowie Kreuzfahrtleiterin Kathrin Wimmer und ihrer Assistentin Sofia Bugalla statt.
Tag 3: Mâcon — Cluny — Belleville — Trévoux
Am heutigen Tag (24.10.2025) hatten die Gäste am Vormittag die Wahl zwischen den beiden jeweils 3,5-stündigen Ausflügen »Kloster Cluny« und »Chateau Cormantin«. Weiterhin bestand die Möglichkeit, am Nachmittag an dem ebenfalls für eine Dauer von 3,5 Stunden eingeplanten Ausflug »Beaujolais mit Weinprobe« teilzunehmen. Wir hatten uns für die Teilnahme an der Besichtigung der berühmten Abtei, sowie an der um 15:30 Uhr terminierten Weinverkostung entschieden.

Zeitig nach dem Frühstück startete der Ausflug nach Cluny. Los ging es in Mâcon, wo die ›Bijou du Rhône‹ bereits gegen Mitternacht angelegt hatte. Gäste, die keinen Vormittagsausflug gebucht hatten, konnten derweil die Stadt besichtigen, bis sich das Schiff um 11:45 Uhr nach Rückkehr der Ausflugsgruppen stromabwärts in Richtung Belleville (Gemeinde Belleville-en-Beaujolais) auf den Weg machte. Ein Landgang fand dort nicht statt, da eine direkte Weiterfahrt nach Trévoux geplant war.
Geführte Besichtigung Kloster Cluny


Wie wir zufällig bereits am Vortag erfahren hatten, sollte die schon lange Zeit in Frankreich lebende ortskundige Madame Ingeborg − die wir bereits auf unserer Südfrankreich-Kreuzfahrt vor 3 Jahren auf einem anderen Ausflug kennengelernt hatten − die geführte Besichtigung der berühmten, im Jahre 2010 anlässlich ihres 1100. Geburtstages für 17 Millionen Euro renovierten Abtei übernehmen.

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Eingetroffen am Zielort, konnte man schon von weitem die beiden imposanten Türme − den achteckigen Weihwasser-/Glockenturm und den etwas niedrigeren Uhrturm − erkennen. Zwei betagte Steinriesen die erahnen lassen, wie mächtig einst diese anno 910 gegründete Benedikterabtei war und welchen Einfluss sie − vor ihrer schleichenden Verwüstung ab 1562 bis zu ihrer weitreichenden Zerstörung im Jahre 1810 − genoss.
Der Kreuzgang (Kloster Cluny)

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️

Das Gewölbe (Kloster Cluny)


Die heute noch vorhandenen Gebäude einschließlich des Kreuzgangs, der Kapelle, der Türme und des für seine beispielhafte Akustik bekannten Gewölbes stehen seit 1862 unter Denkmalschutz und zählen heute zum Weltkulturerbe der UNESCO.
◊ ◊ ◊

Grabkapelle von Abt Jean de Bourbon (Kloster Cluny)
Der Klostergarten von Cluny

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
🍷 Ausflug ›Beaujolais mit Weinprobe‹ 🍷


Gegen Mittag wieder zurück an Bord, ging es nach einem Light Lunch im Salon für uns gleich wieder an Land zum Ausflug in die Weinregion Beaujolais. Guide Madame Ingeborg leitete auch diese Tour, die uns durch das »Land der goldgelben Steine« führte — wie man an der Farbe der größtenteils aus regionalem Naturstein errichteten Häuser sehr gut erkennen konnte.
◊ ◊ ◊


Während der Fahrt durch die herbstlich belaubten Weinberge konnten wir bei einem Fotostopp einen schönen Panoramablick auf das urige Dörfchen Oingt werfen, durch dessen Gassen wir später noch einen kleinen Rundgang machen sollten.
◊ ◊ ◊

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🍷 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Zunächst aber stand der Besuch des Weinguts Quentin et Gaëtan MOREL − Domaine des Prévelières (986 route du layet du bas, Oingt, 69620 VAL D’OINGT) auf dem Programm. Die beiden Weinbauern führen auf dem 25 Hektar großen Anwesen eine Familientraditon fort und produzieren Beaujolais-Weine, die im ökologischen und biodynamischen Anbau zertifiziert sind. Die drei verschiedenen eingeschenkten regionalen Weiß-, Rot- und Rosé-Weine konnten im Anschluss an die Verkostung selbstverständlich auch käuflich erworben werden.
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🍷 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
Rundgang durch das Bilderbuchstädtchen Oingt

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Danach führte die Fahrt weiter zu dem idyllisch auf einem Hügel thronenden, mittelalterlich erhaltenen Städtchen Oingt, das uns von unserem letzten Besuch noch gut in Erinnerung war und uns wiederum − wie überhaupt die mit vielen Zypressen bewachsene Landschaft hier − sofort an die Toskana erinnerte.
◊ ◊ ◊

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊


In diesem äußerst gepflegten, liebevoll historisch restaurierten französischen Örtchen, das als schönstes Dorf in der Rhône-Saône-Region ausgezeichnet wurde, scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Weit und breit stört kein neuzeitlicher Neu-, An- oder Umbau das Auge des staunenden Betrachters und Fotografen. So wundert es nicht, dass sich in diesem kleinen in goldgelber Ockerfarbe leuchtenden Juwel exquisite Souvenirboutiquen und Kunsthandlungen angesiedelt haben. Dieses Mal schafften wir es sogar, der über eine hohe Treppe zu erreichenden Kirche, der ›Église Saint-Mathieu de Oingt‹ einen Kurzbesuch abzustatten.

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊


Danach führte die Fahrt nach Trévoux, wo es wieder zurück an Bord der bereits bei der Hängebrücke ›Passerelle de Trévoux‹ am Saône-Ufer wartenden ›Bijou du Rhône‹ ging. Nachdem alle Ausflügler an Bord waren, legte das Schiff gegen 19 Uhr ab und machte sich weiter stromabwärts auf den Weg nach Viviers.

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️

Auf der Fahrt dorthin durften wir uns auf ein besonderes Highlight freuen: Eine
Nachtfahrt durch Lyon

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Wie von Reiseleiterin Kathrin Wimmer angekündigt, passierte die ›Bijou du Rhône‹ nach dem Abendessen bei ihrer Fahrt entlang der Saône gegen 20:30 Uhr das nächtlich beleuchtete Lyon. Da das Sonnendeck wegen der teils niedrigen Brücken geschlossen bleiben musste, schauten wir uns die eindrucksvolle Szenerie von der rund um das Schiff verlaufenden Reling aus an.
◊ ◊ ◊

Einfach nur herrlich, was es da zu sehen gab: Die hellangestrahlte Kathedrale von Lyon, den in neoklassizistischer Architektur erbauten Justizpalast, die hoch über der Stadt thronende Basilika Notre Dame und den daneben angesiedelten Tour métallique de Fourvière, den kleinen Eifelturm von Lyon.

◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️

◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊

Kathedrale „Saint-Jean“ (Lyon)

Kaum weniger sehenswert auch: Das massige Fort Saint-Jean, die unmittelbar am Ufer stehende Kirche Saint-Georges (Église Saint-Georges) und die Saône-Brücken ›Passerelle St. Georges‹ und ›Pont Masaryk‹. Und nicht zu vergessen auch: Die Eisenbahnbrücke Mulatière, das Kulturgebäude ›Cube Orange‹ und den markanten Glasbau ›Musée des Confluences‹ an der Spitze der Halbinsel Presqu’île, wo die ca. 473 Kilometer lange Saône endet und in die rd. 807 Kilometer lange Rhône − den wasserreichsten Strom Frankreichs − übergeht.
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️

Einige der Lyoner Wahrzeichen und interessanten Sehenswürdigkeiten würden wir auf unserer Stadtbesichtigung am letzten Tag der Reise bei Tageslicht noch näher zu Gesicht bekommen.

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️

Tag 4: Viviers (Ardèche)


Am späten Vormittag des 25.10.2025 traf ›MS Bijou du Rhône‹ am Anleger in Viviers ein. Während der Fahrt dorthin grüßte schon von weitem die riesige Statue des Erzengels Michael (L’archange Michel de Viviers), die in einiger Entfernung auf einem bewaldeten Berg thront.
◊ ◊ ◊

Viviers − Ein Museum unter freiem Himmel


Für den heutigen Nachmittag stand der für ca. 4,5 Stunden angesetzte Ausflug »Ardèche mit Besuch des Lavendelmuseums« auf der Agenda. Die Zeit bis dahin nutzten wir für einen Rundgang in Eigenregie durch die wundervoll mittelalterlich geprägte Altstadt von Viviers, deren Besichtigung wir bei unserer letzten Südfrankreich-Kreuzfahrt zeitlich nicht geschafft hatten.
◊ ◊ ◊

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
Unterwegs in der malerischen Altstadt von Viviers


Das mit mächtigen Mauern umgebene Viviers ist in zwei Teile gegliedert: Die Oberstadt »Ville haute«, die auf einer ca. 85 Meter hohen Anhöhe liegt und die Unterstadt »Ville basse«, die sich am Flussufer befindet. Nicht von ungefähr wird diese Stadt (ehemalige Hauptstadt des Vivarais-Gebiets und Bischofssitz seit dem 5. Jahrhundert) oft »ein Museum unter freiem Himmel« genannt.
◊ ◊ ◊
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Unser Spaziergang hinauf zur Cathédrale Saint-Vincent in der Oberstadt führte über Kopfsteinpflaster durch schmale Gassen und enge Winkel, in denen man noch die Gegenwart vergangener Jahrhundert spüren konnte. Vorbei an hochbejahrten Häuserreihen mit dickem Mauerwerk, die mancherorts − wie u. a. der markante Stadtpalais »Maison des Chevaliers« − mit entzückend bemalten Eingangstüren und Fenstern verziert waren −, gelangten wir schließlich am Portal der Kathedrale an. Das Foto des imposanten Kronleuchters im Kircheninneren gelang im letzten Moment — danach erloschen überraschend die Lichter.

Die Kathedrale von Viviers
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️

◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️

◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Danach ging es steil bergab, schnellen Fußes durch die Unterstadt und entlang einer alten Platanenallee wieder zurück zum Schiff. Den Besuch des auf einem natürlichen Felsplateau liegenden Aussichtspunkts ›Belvédère de Châteauvieux‹, von dem aus man eine wunderbare Rundumsicht über die Stadt und die umliegende Landschaft genießen kann, lag leider nicht mehr im Zeitrahmen.

Rundgang durch das Lavendelmuseum


Nach dem Light Lunch im Salon machten wir uns auf zum Busparkplatz am Schiffsanleger, wo um 13:30 Uhr die Tour zum Lavendelmuseum und in die Ardèche startete. Zusammen mit Reisefüherin Josie ging es dann quer durch das waldreiche Département Ardèche zum ersten Ausflugsziel, dem Lavendelmuseum in Saint-Remèze.
◊ ◊ ◊

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Je näher wir dem inmitten von abgeernteten Lavendelfeldern gelegenen Lavendelmuseum (Maison de la Lavande − Domaine Lavandaïs) kamen, umso besser konnten wir uns vorstellen, wie herrlich es hier im Hochsommer aussehen musste, wenn sich unzählige blühende Lavendelstauden wie große lila Teppiche auf den Feldern ausbreiten.
◊ ◊ ◊
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️

◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊


Beim Rundgang durch das Museum erfuhren wir von Madame Josie interessante Details über Lavendel und seine praktische Verwertung. Auf einem unmittelbar an das Museum angrenzenden Lavendelfeld demonstrierte sie, wie man die Pflanzen richtig schneidet und durch Stecklinge vermehren kann.
◊ ◊ ◊
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Im Anschluss daran konnte man in der benachbarten Boutique ausgiebig in Lavendelduft schwelgen und alle hier erzeugten Produkte käuflich erwerben.
Zum Mitnehmen schön fanden wir auch den in 2023 auf dem Gelände angesiedelten 1000 Jahre alten Olivenbaum, der bei unserem letzten Besuch noch nicht hier stand.
◊ ◊ ◊
Die malerischen Schluchten der Ardèche


Dann ging es weiter entlang der Panoramastraßen D490 und D290, die durch eine der spektakulärsten Naturlandschaften Frankreichs führen: Die »Gorges de l’Ardèche«. So werden auf Französisch die imposanten Schluchten im letzten Drittel des Flusses Ardèche genannt, durch die sich der Fluss heute über eine Länge von dreißig Kilometern wie ein grün schimmerndes Band schlängelt, das er sich vor Millionen Jahren durch die waldreiche Gebirgslandschaft gegraben hat.

Auf unserer Tour gab es Busstopps an drei malerischen Aussichtspunkten:
-
Belvédère ›Pont d’Arc‹

auf die Natursteinbrücke „Pont d’Arc“ (Ardèche-Schlucht)

auf die Natursteinbrücke „Pont d’Arc“ (Ardèche-Schlucht)
Über einen Fußweg, der neben der Straße verläuft, gelangt man vom Parkplatz aus zum Belvedere Pont d’Arc. Von hier aus hatte man einen wunderbaren Blick auf die Natursteinbrücke »Pont d’Arc«. Speziell für Kanuten, von denen man unten am Flussufer viele sichten konnte, ist die Ardèche-Schlucht ein wahres Eldorado.
◊ ◊ ◊

auf die Natursteinbrücke „Pont d’Arc“ (Ardèche-Schlucht)
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
- Belvédère ›Serre de Tourre‹


Auch hier bietet sich − von einem breiten Fußweg mit mehreren kleinen Plattformen aus − ein spektakulärer Ausblick auf die sich tief unten durch die Schlucht schlängelnde Ardeche. Auf dem Parkplatz hier, sowie auf den Felsen ringsum tummelte sich ein kleines Rudel Wildziegen.
◊ ◊ ◊

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
- Belvédère ›La Madeleine‹


Als letztes Ziel steuerte der Bus einen Aussichtspunkt an, bei dem sich auch der Besuchereingang zur Madeleine-Höhle befindet. Von den rechts und links verlaufenden Aussichtsterrassen hier, konnte man einen wunderbaren Blick auf die den imposanen Gebirgskessel umschließenden Felswände und die markante Felsformation »Rocher de la Cathédrale« genießen, deren gezackte Spitzen wie eine riesige Kathedrale in den Himmel ragen.
◊ ◊ ◊

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊


Die Ardèche-Region ist ein Paradies für Naturliebhaber, Abenteurer und Geschichtsinteressierte. Sie gilt auch als beliebtes Jagdgebiet. In den riesigen naturbelassenen Wäldern leben u. a. Wildtiere wie Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse, Dachse, Ginsterkatzen und Wildziegen. Weiterhin sind hier viele Eulen- und Greifvogelarten, wie Uhus und Gänsegeier, sowie die seltenen Schmutzgeier und Habichtsadler zu Hause. Auf der Rückfahrt konnten wir vom Busfenster aus viele über in großer Höhe über einer steilen Felswand kreisende Raubvögel sichten.

Zum Ärger der ansässigen Bauern und Schafzüchter sind auch Wölfe zugewandert und haben sich in der dünn besiedelten Region dauerhaft niedergelassen. Um den Schutz ihrer Tierbestände zu verbessern, setzen viele Züchter auf Berghunde aus den Pyrenäen, die die Herden verteidigen.

Zu den dominiereden Baumarten in der Ardèche zählt die immergrüne Steineiche. An den Aussichtspunkten gab es auch viele (ebenfalls immergrüne) Erdbeerbäume mit essbaren roten Früchten und mediterane Pflanzen − wie Wilder Thymian, Wacholder und Rosmarin − zu entdecken.

Was die Ardèche darüber hinaus an Highlights zu bieten hat, sind ihre über einhundert Grotten und urgeschichtlichen Höhlen, von denen die erst im Jahre 1994 entdeckte, zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Chauvet-Höhle wohl die berühmteste ist.
Fahrt durch die Felsen von Donzère


Nach der Rückkehr am Schiffsanleger in Viviers legte die ›Bijou du Rhône‹ ab und passierte − vorbei an den Rhône-Hängebrücken ›Pont suspendu de Viviers‹ und ›Pont du Robinet‹ − die auf der linken Seite von steilen Felshängen gesäumte Engstelle »Défilé de Donzère«.
◊ ◊ ◊
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊


Heute Abend fand zur Unterhaltung der Passagiere im Salon ein lustiger
›Bunter Abend‹
statt, bei dem einige engagierte Crewmitglieder ihr schauspielerisches Talent präsentierten.
◊ ◊ ◊
Tag 5: Von Arles bis Saintes-Maries-de-la-Mer


Während der Nacht hatte das Schiff bereits das nächste Ziel der Reise, Arles − das Tor zur Camargue − erreicht und am Schiffsanleger ›Pont aux Lions‹ (nahe der Brückenruine mit den markanten Steinlöwen) festgemacht.
◊ ◊ ◊


Für uns standen am heutigen Sonntag (26.10.2025) der »Stadtrundgang Arles« am frühen Vormittag (Dauer ca. 2 Stunden) und im Anschluss daran der Ausflug »Camargue mit Stierfarm (Dauer ca. 6,5 Stunden inkl. Mittagessen) auf dem Programm.
»Stadtrundgang durch Arles«


Die erste geführte Tour startete gemeinsam Guide Madame Beatrice Faber, die unsere Ausflugsgruppe an der Uferpromenade in Empfang nahm. Zu Fuß ging es dann − vorbei an der antiken römischen Bäderanlage ›Thermae of Constantine‹ − durch fast menschenleere Gassen in die noch verschlafene Altstadt von Arles, die sich jedoch mit vorrückender Stunde langsam immer mehr mit Leben füllte.
Amphitheater von Arles

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ ⚔️ ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Auf dem Rundgang erwarteten uns noch weitere eindrucksvolle Monumente aus der Römerzeit: Die Ruinen des »Roman Theatre« und die Innenbesichtigung des antiken zweigeschossigen großen Amphitheaters, in dem heute u. a. die nur in Südfrankreich zugelassenen Stierkämpfe, unblutige Stierspiele (Courses Camarguaises), sowie auch Theater- und musikalische Aufführungen stattfinden.
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ ⚔️ ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ ⚔️ ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Auf dem Weg dorthin galt es jedoch zunächst den ›Place de la République‹ zu überqueren, wo das Rathaus (Hôtel de Ville), der alte Obelisk und die Cathédrale Saint-Trophime ihren angestammten Platz haben.
◊ ◊ ◊
Die Stadt Arles wurde in 1981 wegen ihrer römischen und romanischen Denkmäler in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.

Unterwegs in der Altstadt von Arles
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️

◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊
🎨 Auf den den Spuren von Vincent van Gogh 🎨


Auf den Spuren des berühmten niederländischen Malers Vincent van Gogh, der sich in der Provence wegen des herrlichen Lichts und der leuchtenden Farben seinem Traum von einem „Atelier des Südens“ so nahe gefühlt haben soll wie nie − , gelangten wir schließlich zum Kulturzentrum »L’Espace Van Gogh« im Garten des Hôtel Dieu. In den Gebäudetrakten ringsherum befand sich das Hospital, das frühere Stadtkrankenhaus von Arles, wo es zu mehreren stationären Aufenthalten des unter starken Depressionen leidenden Künstlers kam.

Danach zeigte uns Madame Beatrice das goldgelb getünchte ›Café an der Place du Forum‹, dessen Fassade in den 1990ern restauriert wurde, um wieder der zeitgenössischen Ansicht von van Goghs Gemälde »Caféterrasse am Abend« zu entsprechen.
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🎨 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Zum Ende des Stadtspaziergangs passierten wir noch eine weitere Station: Die Stelle am ›Place Lamartine‹, wo das Haus stand, in dem der Maler während seines rd. 16-monatigen Besuchs wohnte, und das er in seinem Gemälde »Das gelbe Haus« auf der Leinwand verewigte. Während dieser Zeit (1888/1889) und an diesem Ort sind u. a. auch seine berühmten »Sonnenblumen« entstanden. Leider wurde dieses Gebäude bei einem Bombenangriff der Alliierten am 25. Juni 1944 zerstört.
Ausflug »Camargue mit Besuch der Stierfarm Manade Arnaud«

Wieder zurück an Bord, startete kurze Zeit später die Fahrt in die Camargue. Je näher der Bus der Camargue-Ebene kam, umso mehr war die Straße von Reisfeldern gesäumt, auf denen sich weiße Reiher tummelten, die hier gern im benachbarten Schilf brüten. Auf den grünen Salzwiesen dazwischen konnte man immer häufiger Exemplare der berühmten weißen Camargue-Pferde und der halbwilden schwarzen Stiere grasen sehen.

Das erste Ziel des Ausflugs war die Stierfarm (franz. Manade) MANADE ARNAUD«. An der Pforte empfing uns Stierzüchterin Stephanie Arnaud, eine gebürtige Kölnerin, die dieses Anwesen zusammen mit ihrem Ehemann Gilbert Arnaud bewirtschaftet.

Vor einem deftigen leckeren Mittagsmenü (Stierwurst mit Brot, Reis mit Stiergulasch und Tarte Tatin nebst Wasser, Weiß- und Rotwein) im traditionell-rustikalen hauseigenen Restaurant, ging es erst zunächst einmal in Begleitung der berittenen Familie Arnaud per Leiterwagen hinaus auf das sumpfige Gelände, auf dem die Stierherde lebt.
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊


Da die wild lebenden Tiere − bis auf einige wenige ausgesuchte, Glocken tragende halbzahme Exemplare − ziemlich scheu sind, habe man noch nie die Geburt eines Stierkälbchen beobachten können, erklärte Stephanie Arnaud. Sicher vom Wagen aus konnten wir die Demonstrationsvorführung verfolgen, während der das eingespielte Manade-Arnaud-Team (einschließlich Tochter Carla) mit Hilfe von Camargue-Pferden gezielt einzelne Stiere vom Rest der Herde isolierte und näher an das Publikum heranführte.
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Von Madame Stephanie erfuhren wir, dass die auf ihrer Farm gezüchteten Stiere bei der sogenannten Corsa camarguenca eingesetzt werden. Diese Form des Stierkampfes unterscheidet sich von der traditionell aus Spanien bekannten Form, dem spanischen Stierkampf (span. Corrida de Toros), mit der Rinderrasse namens Spanisches Kampfrind (span. toro de lidia), die ebenfalls in Südfrankreich veranstaltet wird. Wussten Sie, dass die ›Cowboys‹ der Camargue »Gardian« genannt werden, — oder woran man die spanischen Kampfstierrassen von den Stieren der Camargue unterscheiden kann? Antwort: An den Hörnern.
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Die Hörner der spanischen Kampfstiere zeigen nach vorn, bzw. nach unten, die ihrer französischen Verwandten nach oben — klärte uns Fachfrau Stephani auf; die im Verlauf des Besuchs noch ein Interview gab, das man auf dem Blog ›Unser Planet‹ von Martina Zöllner unter dem Titel »Stiere und Pferde der Camargue« aufrufen kann.

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
In Begleitung von Guide conférencier‘ Florian Stoll (Blog »ailleurs-et-uzes.fr«) ging die Fahrt danach weiter zur französischen Mittelmeerküste. Nach der Ankunft am Ziel machten wir uns auf zu einem kleinen
Bummel durch den Wallfahrtsort Saintes-Maries-de-la-Mer
— der heute stark durch Tourismus geprägten heimlichen Hauptstadt der Camargue. Sie liegt im Herzen des Rhône-Deltas und ist Teil des Regionalen Naturparks Camargue.


Wie bei unserem ersten Besuch vor drei Jahren tobte auch heute hier der Bär. Das herrliche Sonntagswetter und die vielen im Orte geöffneten Ladenlokale & Bars hatten Scharen von Besuchern in die weiß getünchte Stadt am Mittelmeer gelockt, die durch die engen Gassen der Innenstadt flanierten, oder sich am Badestrand tummelten.
◊ ◊ ◊
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊


Im Anschluss an einen kurzen Spaziergang entlang der Strandpromenade besichtigten wir Notre-Dame-de-la-Mer. Diese Kirche wird auch heute noch jährlich im Monat Mai zum Ziel tausender Wallfahrer aus ganz Europa, die sich dort traditionell versammeln, um ihrer Schutzpatronin − der in der Krypta stehenden »Heiligen Sara« − zu huldigen, und während dieser Zeit den kleinen Ort in ein riesiges Wohnwagenlager verwandeln.

◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
🦩 Rundgang durch den Vogelpark im Naturpark Camargue 🦩



Bevor es zurück nach Arles ging, legten wir noch einen Stopp am Vogelpark des Camargue-Naturparadieses ein.
Beim Rundgang durch das weitläufige Gelände konnte man die zahlreich in den Lagunen lebenden Rosaflamingos aus nächster Nähe in Augenschein nehmen.
◊ 🦩 ◊
Tag 6: Avignon − Pont du Gard − Châteauneuf-du-Pape


Noch vor Mitternacht hatte ›MS Bijou du Rhône‹ die historische Stadt Avignon erreicht, in der 113 Jahre lang (1309 − 1422) rechtmäßige Päpste − darunter aber auch zwei sogenannte Gegenpäpste (Clemens VII. (1378–1394) und Benedikt XIII. (1394–1423) − residierten. Am heutigen Montag (27.10.2025) stand für uns zwei die Teilnahme an zwei Ausflügen auf der Agenda: Am Vormittag der ›Stadtrundgang Avignon‹ (Dauer ca. 2,5 Stunden) und nachmittags eine für ca. 4 Stunden anberaumte Tour zum ›Pont du Gard‹.

Geführter Stadtrundgang durch Avignon und zum Papstpalast


Pünktlich um 8:30 Uhr erwartete uns am Rhôneufer die ortskundige Madame Nadine Rugani und führte uns durch ein nahe des Riesenrads gelegenes Wehrtor in der Stadtmauer von Avignon in die historische Altstadt. Dieser mächtige, 4330 Meter lange Ringwall wird von 39 Türmen und sieben Haupttoren flankiert und gilt als eine der besterhaltenen Wehranlagen seiner Art in Europa.

Der Papstpalast zu Avignon


Zusammen mit Guide Nadine ging es quer durch alte Häusergassen zum gewaltigen, aus zwei Teilen bestehendenen Avignoner Papstpalast: Dem ›Alten Palast‹, unter Papst Benedikt XII. erbauten und dem ›Neuen Palast‹, der unter Papst Clemens VI. entstand. Der gesamte Komplex mit einer Nutzfläche von rd. 15.000 m² gilt als eines der größten gotischen Bauwerke Europas und zählt zusammen mit der Avingoner Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe.
◊ ◊ ◊
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️

Vom Vorplatz der oberhalb einer breiten Treppe erbauten ›Kathedrale von Avignon‹ (Cathédrale Notre-Dame-des-Doms d’Avignon) − deren besonderes Merkmal die 4,5 Tonnen schwere aus Blei hergestellte, vergoldete Statue der Jungfrau Maria auf dem Westturm ist −, konnte man den Blick weit über den großflächigen Platz vor der monumentalen Palastanlage schweifen lassen.

Leider war der Zugang zu dem in unmittelbarer Nähe liegenden »Jardin des Domes« (ein öffentlicher zum Verweilen einladender Garten mit altem Baumbestand), den wir gern noch einmal besucht hätten, wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen. Von diesem, auf einem Felsenvorsprung − genannt »Rocherdes Domes« − errichteten kleinen Park aus hat man eine herrliche Aussicht auf das Avignoner Wahrzeichen, die Brückenruine »Pont Saint-Bénézet«, sowie die auf der gegenüberliegenden Flussseite auf einem hohen Hügel thronende Festung »Fort Saint-André« und auf den höchsten Berg der Provence, den 1909 Meter hohen Mont Ventoux.
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Avignon wird wegen dem trockenen kalten Nordwind − dem ›Mistral‹, der zwischen 120 und 160 Tagen im Jahr über die Stadt weht und bis zu 110 km/h erreichen kann − auch die »windige Stadt am Fluss« genannt. Dieser kräftige Wind, der aus den Alpen und dem Zentralmassiv in die Provence strömt, hat aber auch die positive Eigenschaft, dass er an heißen Sommertagen für angenehme Temperaturen sorgt und den aromatischen Duft von Lavendel, Rosmarien und wildem Thymian in die Stadt hereinträgt.
Die Altstadt von Avignon


Der Rückweg zum Schiffsanleger führte über den ›Place d’Horloge‹, auf dem sich dutzende Restaurants und Cafés aneinander reihen. Hier befinden sich auch das Hôtel de Ville (Rathaus) mit dem Uhrenturm und die Oper von Avignon. Weiterhin bekamen wir noch die eindrucksvolle Frontseite der »Basilika Saint-Pierre d’Avignon« zu Gesicht und die breite Treppe, die zur Stiftskirche ›Église Saint-Agricol‹ hinaufführt.
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Auffällig in diesem Teil der Altstadt sind Hausfassaden mit verhältnismäßig vielen zugemauerten Fenstern. Von unserem ersten Besuch in Avignon kannten wir noch den Hintergrund: Die Erhebung einer sogenannten »Fenstersteuer»“, die seinerzeit die Hausbesitzer animierte, die Anzahl ihrer Fenster weitestmöglich einzuschränken. Eine gute Idee der Avignoner Bürger, diese Blindfenster später mit kunstvoller Fassadenmalerei zu schmücken.
◊ ◊ ◊
Nach dem Light Lunch im Salon brachen wir auf zu einem weiteren Highlight der Tour: Dem
Ausflug zum Pont du Gard

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Bevor es jedoch zu der rd. 30 Kilometer weit entfernten eindrucksvollen Aquädukt-Brücke ging, legten wir mit Ausflugsleiterin Madame Delphine noch einen kurzen Zwischenstopp auf der ›Île de la Barthelasse‹ ein. Von hier aus hatte man einen herrlichen Blick auf die berühmte Brücke ›Pont d’Avignon‹ (Pont Saint-Bénezet) und den mächtigen Papstpalast.

Museum ›Pont du Gard‹


Angekommen am Zielort in der südfranzösischen Gemeinde Vers-Pont-du-Gard begleitete uns Guide Delphine zunächst ins moderne unterirdische Museum (Musée du Pont du Gard), wo es jede Menge Interessantes über das Aquädukt und die antike Wasserversorung während der Römerzeit zu erfahren und anzuschauen gab.
◊ ◊ ◊
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Danach ging es bei strahlend blauem Himmel zu Fuß durch eine wunderschöne herbstliche Landschaft mit Pappeln, Steineichen, Erdbeer- und Olivenbäumen zu dem antiken ehemals wasserführenden Brückenmonument aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., das noch heute den Gardon − einen rd. 127 Kilometer langen Nebenfluss der Rhône − überspannt.
◊ ◊ ◊
Der Blick vom Flussufer auf das sich im Wasser spiegelnde 49 Meter hohe und drei Etagen umfassende massige Aquädukt ›Pont du Gard‹ − eines der am besten erhalten gebliebenen Wasserversorgungs-Bauten aus der Römerzeit in Frankreich und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes − war überwältigend.

Abendstimmung auf der Rhône

Die Rückfahrt führte direkt zum Schiffsanleger in dem schönen Ort Châteauneuf-du-Pape, der für ausgezeichnete Weine bekannt ist. ›Bijou du Rhône‹, die schon am Nachmittag Avignon verlassen hatte, lag dort bereits vor Anker.

Nachdem alle Ausflügler wieder an Bord waren, machte sich das Schiff auf den Weg zurück zum Ausgangspunkt der Reise — Lyon.
Bei dem wunderbar spätsommerlich schönem Wetter machten wir es uns noch ein halbes Stündchen auf dem Sonnendeck bequem und konnten so noch einen letzten Blick auf die Ruine »Château de l’Hers ou de l’Airs« in Châteauneuf-du-Pape erhaschen.
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Und bevor es wieder unter Deck ging, gelangen uns bei der Passage der »Pont de Roquemaure« noch, die von der langsam untergehenden Sonne in goldenes Licht getauchte Rhônebrücke mit der Kamera einzufangen.
◊ ◊ ◊

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️

Abschiedsempfang, Gala-Dinner mit 🎂 Parade & Tombola


Da die schöne Kreuzfahrt langsam zu Ende ging, hatten der junge Kapitän Lorenzo Ducout, Kreuzfahrtleiterin Kathrin Wimmer und Hotel-Manager Alexandru Marin alle Passagiere vor dem Abenddinner zu einem Gläschen Abschiedssekt in den Salon eingeladen.
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🥂 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊


Im Anschluss daran fand das Gala-Abendessen im Restaurant und später noch die Tombola im Salon statt, bei der wir − was uns noch nie passiert ist − sogar den Hauptpreis gewannen 🤗.
◊ ◊ ◊
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🍽️ ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊
Tag 7: Lyon


Am nächsten Morgen (28.10.2025) fuhr die ›Bijou du Rhône‹ noch immer volle Kraft voraus stromaufwärts in Richtung Lyon, wo sie planmäßig am frühen Nachmittag am ›Quai Rambaud‹ eintreffen sollte.
◊ ◊ ◊
Entlang von Rhône & Saône zurück nach Lyon


Bei auch heute schönem Herbstwetter bot es sich an, einen großen Teil der Fahrt vorn an der Reling zu genießen und sich eine frische Briese um die Nase wehen zu lassen. Überhaupt gibt es kaum etwas Schöneres und Entschleunigenderes, als von einem Schiff aus die sich ständig verändernde Flusslandschaft anzuschauen, gemächlich unter majestätischen Brücken hindurchzugleiten und von einem gemütlichen Plätzchen aus die vorbeiziehenden Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten zu bestaunen.

Einiges davon haben wir mit der Kamera festgehalten:


• Die Ruine »Château-fort de Seyssuel«,
• den »Tour des Valois« Festungsturm (Tour des Valois) an der Rhone in Sainte-Colombe (gegenüber von Vienne),
• sowie die Rhônebrücke »Pont Delattre-de-Tassigny« und das Chateau de La Bâtie zwischen Vienne und Saint-Romain-en-Gal.
◊ ◊ ◊

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊


Pünktlich gegen 14 Uhr hatte das Schiff Lyon erreicht und am Saône-Ufer angelegt. Nach dem Light Lunch machten wir uns für den letzten Ausflug auf dieser Reise bereit:
Eine geführte
Stadtrundfahrt mit Rundgang durch die Altstadt von Lyon.


Eine halbe Stunde später holte Tour Guide Madame Amandine unsere Gruppe am Schiffsanleger ›Quai Rambaud‹ ab. Per Bus ging es dann den Hügel Fourvière hinauf zur Besichtigung der dort hoch oben über den Dächern von Lyon thronenden Basilika »Notre-Dame de Fourvière«. Direkt nebenan steht die Kapelle ›Saint Thomas‹, von deren Turmspitze eine vergoldete Madonnenstatue auf das Häusermeer von Frankreichs drittgrößter Stadt hinunterblickt.
Die Basilika »Notre-Dame de Fourvière«

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊


Ebenfalls in der Nachbarschaft befindet sich der dem Pariser Eifelturm nachempfundene »Tour métallique de Fourvière«. Bevor es mit dem Bus weiter zur Lyoner Altstadt ging, führte uns Madame Amandine noch zur großen Panoramaterrasse neben der Basilika, von der aus man eine wunderbare Aussicht auf die zwischen Rhône und Saône liegende Metropole hatte und bei dem heutigen klaren Wetter am Horizont sogar die rd. 250 Kilometer entfernten höchsten Gipfel der Alpen erkennen konnte.

Die Römer gaben der Stadt den Namen ›Lugdunum‹, was übersetzt aus dem Lateinischen »Hügel des Lichts« bedeutet, erfuhren wir von unserer Ausflugsbegleiterin.

▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Danach ging es mit dem Bus den Berg hinunter zum Saône-Ufer. Von dort aus startete Guide Amandine die Besichtigungstour durch die Altstadt, die uns u. a. auch durch eine der Passagen (franz. Traboule) führte.
◊ ◊ ◊


Von diesen Häusern der offenen Türen soll es in der Lyoner Altstadt einige geben, so dass sich Insider auf diese Weise viele Umwege sparen können.
◊ ◊ ◊
▪️ ▫️ ◾️ ◽️ ◼️ ◻️ 🔲 ◻️ ◼️ ◽️ ◾️ ▫️ ▪️


Die Kathedrale von Lyon (Église Saint-Jean-Baptiste-et-Saint-Étienne) − die in ihrem Inneren eine interessant anzuschauende ›Astronomische Uhr‹ birgt − war heute nicht Gegenstand der Besichtigung. Gern hätten wir nachgeschaut, ob das bei unserem letzten Besuch leider defekte Uhrwerk zwischenzeitlich wieder in Stand gesetzt wurde.
Tag 8: Ausschiffung in Lyon

Nach einer letzten Nacht an Bord ging es am 29. Oktober 2025 nach dem Frühstück für alle Gäste von Bord, um die Heimreise nach Deutschland anzutreten.
So hieß es dann auch für uns Abschied nehmen von Lyon, von der ›Bijou du Rhône‹ und ihrer gastfreundlichen Crew, die uns während der Reise »Malerisches Südfrankreich« rundum verwöhnt hat. Viele Grüße auch an die orts- und geschichtskundigen Tour Guids, die uns die Sehenswürdigkeiten ihrer Heimat näher gebracht haben und natürlich auch an all die netten Leute, die wir während unserer 8-tägigen Südfrankreich-Tour vom 22. bis 29. Oktober 2025 näher kennengelernt haben.
◊ nicko cruises − 8 Tage »Malerisches Südfrankreich« mit MS Bijou du Rhône ◊

Uns zwei von reisemehrwert.com hat auch unsere zweite schöne Reise entlang der Rhône & Saône, das Leben und die entspannte Atmosphäre an Bord der ›Bijou du Rhône‹ samt den gut organisierten Ausflügen zu sehenswerten Zielen, von denen wir einige − wie u. a. das Kloster Cluny, das Hôtel-Dieu in Beaune, die Altstadt von Viviers, den ›Pont du Gard‹ und den Vogelpark in der Camangue − noch nicht kannten, wieder viel Vergnügen bereitet.

Der Süden Frankreichs vereint wie kaum eine andere Region Europas in einzigartiger Weise Kultur, Geschichte, Lebensfreude und Natur.

In dieser mediterranen und sonnenverwöhnten Weinregion gilt es immer wieder neue malerische Zielorte zu entdecken — superbe Einzigartigkeiten, die es nur hier gibt und die Südfrankreich so charmant und liebenswert machen.
An das alles werden wir uns − genau wie an das strahlende goldene Licht, das die Landschaft hier so besonders, dramatisch und farbenfroh erscheinen lässt − immer gern zurückerinnern und im Herzen behalten.




















































































































































































































































































































































































































































































































































































