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nicko cruises Flusskreuzfahrt 8 Tage Köln-Cochem-Straßburg-Köln mit der MS Rhein Melodie

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Bei nicko cruises ist alles wieder startklar!

Da uns zwei von reisemehrwert.com die 4-tägige Rheinkreuzfahrt im Advent 2019 super gut gefallen hat, versetzte uns die Nachricht, dass es nach der Covid-19 bedingten monatelangen Reise-Zwangspause nun endlich wieder los gehen konnte und die nicko cruises Flusskreuzfahrt 8 Tage Köln-Cochem-Straßburg-Köln mit der MS Rhein Melodie sprichwörtlich nicht ›ins Wasser fiel‹, sofort in Reisestimmung.

Die Reiselaune kehrt schnell zurück
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Vor Anker im HGK Deutzer Vorhafen in Köln

Unsere Urlaubswoche auf der MS Rhein Melodie war für die Zeit vom 22. bis 29. August 2020 terminiert.

Voller Vorfreude trafen wir mit Koffern und Fotoausrüstung pünktlich um 15 Uhr zur Einschiffung im HGK Deutzer Vorhafen ein, wo das beeindruckend lange Hotelschiff bereits startklar vor Anker lag.

Flusskreuzfahrt mit nicko cruises in Corona-Zeiten

Auf dem weiträumigen Sonnendeck erwartete uns und alle anderen an Bord eincheckenden Passagiere das vorab schriftlich von nicko cruises angekündigte Gesundheits-Screening.

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Gesundheits-Screening beim Einchecken

Zu diesem gut strukturierten umfänglichen Corona-Schutzmaßnahmenpaket zählten zum Zeitpunkt unserer Reise: Die Aushändigung des bereits ausgefüllt mitgebrachten Infektionsschutz-Fragebogens an das medizinische Personal, eine gründliche Handdesinfektion, sowie eine Fiebermessung und die abschließende Durchführung eines kostenlosen Sars-CoV-2 Antikörper-Schnelltests. Um eine Covid-19-Übertragungsgefahr zu minimieren, wurden die 171 Reisegäste direkt von Beginn an in zwei gleich starke Gruppen (A und B) aufgeteilt.

›Oben mit‹ und ›oben ohne‹
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Straßburger Lebkuchenmännchen mit Corona-Maske 🙂

Während an Bord  für die gesamte Crew eine generelle Maskenpflicht galt, durften sich die Gäste unter disziplinierter Einhaltung nachfolgender Spielregeln gewisser Lockerungen erfreuen.

  • Beim GEHEN und STEHEN an Bord galt Maskenpflicht für alle Passagiere, verbunden mit dem Hinweis, möglichst den empfohlenen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einzuhalten − und zwar sowohl auf allen Gängen und Treppen, als auch beim Durchqueren aller geschlossener Räumlichkeiten, wie u. a. im Restaurant und im Salon.
  • Spätestens keine Maskenpflicht für die Passagiere galt ab dem Zeitpunkt, an dem man sich − egal ob im Restaurant, im Salon oder an anderen Plätzen − zum SITZEN niedergelassen hatte. Mit anderen Worten:  An der freien Luft durfte das Leben an Bord grundsätzlich ›Oben ohne‹ genossen werden, d. h. auf dem geräumigen Sonnendeck und an der Reling steuer- und backbordseits auf dem Mitteldeck konnte man sich beim Gehen, Stehen, Sitzen und Liegen die frische Brise um die Nase wehen lassen.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass selbstredend auch die prophylaktische Hygiene-Regel galt, sich stets vor dem Betreten des Restaurants und Salons − sowie auch beim Betreten des Schiffes nach Landausflügen −, an den dafür zur Verfügung stehenden Sprühautomaten gründlich die Hände zu desinfizieren. Auch die öffentlichen Toiletten an Bord waren während der Dauer der Tour aus Sicherheitsgründen geschlossen.

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Kreuzfahrtleitung und ein Teil der MS Rhein Melodie-Crew
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Bar im Salon auf dem Oberdeck

Nach diesem in Corona-Zeiten zwingend notwendigen Prozedere lichtete die  MS Rhein Melodie pünktlich um 16.45 Uhr den Anker und machte sich bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg rheinaufwärts Richtung Cochem an der Mosel.

Essen und Trinken an Bord in Corona-Zeiten
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Mmh, war das lecker

Im Rahmen des umfänglichen Hygiene-Konzepts zur Verhinderung von Corana-Infektionen waren − wie bereits eingangs erwähnt − die Passagiere von  Beginn an in zwei gleich starke Gruppen aufgeteilt und bekamen je nach Gruppenzugehörigkeit zu fest eingeteilten Uhrzeiten ihr Frühstück, Mittags- und Abendmenü − sowie nachmittags Kaffee und Kuchen − serviert.

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Mmh, ….und das erst mal!

Durch diese strikte Zuteilung konnte das Aufkommen hoher Personenzahlen in Restaurant und Salon vermieden und die Wahrung der Mindestsicherheitsabstände bestmöglich gewährleistet werden. In Abstimmung auf die an Bord zeitlich versetzt stattfindenden Mahlzeiten fanden auch die Landausflüge getrennt nach Gruppe A und B statt.

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Morgendliches Fiebermessen vor dem Frühstücksbuffet auf der MS Rhein Melodie

Zu den weiteren Sicherheitsvorkehrungen zählte eine tägliche morgendliche Fiebermessung vor dem Frühstück, genauer gesagt vor dem Betreten des Restaurants. Anschließend nahm man kurz an seinem Tisch Platz, um dann −  selbstverständlich mit Maske − von der zugeteilten Servicekraft zum Buffet hin und wieder zurück begleitet zu werden. Dank dieser konsequenten Organisation konnte ein unkontrollierter Ansturm vermieden werden, da sich immer nur wenige Personen gleichzeitig am Buffet befanden. Das Auflegen aller während des Rundgangs  persönlich ausgesuchten Frühstücksspeisen auf den Teller erfolgte ausschließlich durch den Bordservice.

Kurze Infos zur MS Rhein Melodie
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Die MS Rhein Melodie

Die im Jahre 2005 gebaute MS Rhein Melodie fährt seit 2016 für nicko cruises. Sie ist 11,4 Meter breit, verfügt über 4 Decks und zählt mit einer Länge von 132 Metern zu den längsten auf dem Rhein verkehrenden Flussfahrtkreuzschiffen. Der Komfort an Bord des Keuzers ist vergleichbar mit der Hotelklassifizierung 4 Sterne superior. Die von nicko cruises gecharterte freundliche und engagierte Crew − inklusive Kreuzfahrtleiter Marten Brunink, Kapitän Yvan Fischer und Hotelmanager Ladislav Bombek − setzte sich aus 14 Nationen zusammen.

›Wo‹ findet man ›was‹ an Bord?
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Kreuzfahrtleiter Marten Brunink aus Amsterdam
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Die roten Holzschuhe von Kreuzfahrtleiter Marten Brunink aus Amsterdam

Die rund um die Uhr besetzte Rezeption des schwimmenden Hotels befindet sich auf dem Mitteldeck. Hier checkt man bei Landgängen aus und ein, kann sich wie in jedem guten Hotel einen Weckruf bestellen, Post aufgeben und die in den Glasvitrinen ausgestellten Souvenirs erwerben. Direkt schräg gegenüber hatte auch Reiseleiter Marten aus Amsterdam seinen Informationsstand aufgeschlagen.

Ebenfalls auf dem Mitteldeck befindet sich das riesige Panorama-Restaurant. Hier werden das Frühstücksbuffet, das Mittags- und das Abendmenü serviert.

Gemütlichkeit und guter Service plus Flussromantik
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Na dann Prost!
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Der Kaffee kommt auch gleich

Auf dem Oberdeck ist ein nicht weniger großer Aufenthaltsraum mit Bar angesiedelt. In diesem Salon genannten weitläufigen Loungebereich kann man es sich jederzeit in den vielen bequemen Sesseln und Sofas gemütlich machen, während draußen − gut sichtbar durch die großen Panoramafenster − rechts und links gemächlich die wunderschöne burgenreiche Rhein- und Mosellandschaft vorbeizieht. Im Salon werden nachmittags sowohl Kaffee und Kuchen, als auch auf Wunsch von morgens bis Mitternacht Getränke serviert. Ab dem Nachmittag wurde hier den Passagieren zur Unterhaltung stimmige Live-Musik geboten, die abends zum Tanzen einlud.

 

In der hellen, ruhig gelegenen Büchereiachtern‹ auf dem Oberdeck konnte man während dieser Reise zwar verweilen; Bücher und Spiele zum Ausleihen standen jedoch im Rahmen des Hygiene-Konzepts derzeit nicht zur Verfügung.

Auf der Brücke der MS Rhein Melodie
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Kommandobrücke auf dem Sonnendeck der MS Rhein Melodie
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Kapitän Yvan Fischer auf der Brücke der MS Rhein Melodie

Die bei Bedarf hydraulisch absenkbare Kommandobrücke befindet sich auf dem vorderen  Teil des weiträumigen Sonnendecks. Bei dem beachtlichen Verkehrsaufkommen auf Rhein und  Mosel gab es hier navigationsmäßig immer jede Menge zu tun. Immerhin galt es während der zurückzulegenden Strecke insgesamt 18 Schleusen zu passieren.

Auf des Rheins kleinerer Schwester Mosel sind die Brücken teils so niedrig, dass hier das Sonnendeck aus Sicherheitsgründen zeitweise nicht betreten werden durfte.

Der schönste Aufenthaltsort für uns zwei an Bord
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Schachspiel auf dem Sonnendeck
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Blick vom Sonnendeck der MS Rhein Melodie auf die Rheinauen

Das schier endlos lange Sonnendeck ist mit einer großflächigen Sonnenbeschattung und jeder Menge Sitzmöbeln, Tischen und Liegestühlen ausgestattet.

Für Liebhaber des königlichen Brettspiels steht hier ein großes Schachspiel bereit, das wir zwei während sonniger Mußestunden rege genutzt haben.

 

Unsere ›Koje‹ zwischen Köln-Cochem-Straßburg und zurück

Die Bezeichnung ›Koje‹ ist natürlich scherzhaft gemeint 🙂 . Unser gemütliches Boxspringbett befand sich in einer ca. 14,5 qm großen Mitteldeck-Kabine mit  zu öffnenden Panoramafenstern und war ebenso behaglich wie auch funktional eingerichtet. Wie in allen Kabinen an Bord standen hier Dusche, WC, Handwaschbecken, individuell regulierbare Klimaanlage/Heizung, SAT-TV, Haarföhn, Safe und Rettungswesten, sowie zwei Kuscheldecken zur Verfügung, die man bei Bedarf auch mit auf das Sonnendeck nehmen durfte.

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Unser kleiner Nicko  ♥

Während man als Gast noch gemütlich im Restaurant zu Abend speiste, bereiteten die fleißigen Geister vom Service bereits die Kabine für die Nacht vor. So fand man später nicht nur ein schokoladiges Betthupferl oder einmal auch den süßen kleinen Nicko − siehe Foto  🙂  − vor, sondern auch das Veranstaltungsprogramm für den kommenden Tag. Eine gute Idee von Reiseleiter Marten, auf der Rückseite dieser Flyer immer direkt den Stadtplan des nächsten Reiseziels aufzudrucken.

Ankunft in Cochem
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Blick auf die Reichsburg Cochem

Während der Nacht war die MS Rhein Melodie am Deutschen Eck in die Mosel eingebogen und traf in den frühen Morgenstunden in Cochem ein. Schon von weitem grüßte die hoch über dem Städtchen auf einem Bergkegel thronende  Reichsburg Cochem.  Nach dem Frühstück fuhr der »Mosel-Wein-Express« am Anleger vor und hieß die Landausflügler zu einer kleinen Stadtrundfahrt willkommen.

 

Ein morgendlicher Stadtrundgang durch Traben-Trarbach
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Traben-Trarbacher Mosel-Brücke mit Blick auf die Ruine Grevenburg

Noch am gleichen Abend ging die MS Rhein Melodie in dem anschaulichen Winzerörtchen Bernkastel-Kues vor Anker. Zeitig am nächsten Vormittag trat unsere Gruppe per Bustransfer den geplanten Ausflug in das ca. 24 Kilometer entfernte Moselstädtchen Traben-Trarbach an. Die Stadtführung durch den Ort inklusive eines kleinen Einblicks in die sogenannte »Traben-Trarbacher Unterwelt« fand unter Leitung der ortskundigen Gästeführerin Esther statt.

 

…. und ein Nachmittagsspaziergang durch Bernkastel-Kues
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Blick vom Sonnendeck der MS Rhein Melodie auf die Moselstadt Bernkastel-Kues
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Spaziergang mit Begleitung

Nach Rückkehr an Bord und dem Verspeisen des leckeren Mittagsmenüs im Panoramarestaurant fand für unsere Gruppe die kurzfristig von Reiseleiter Marten organisierte Besichtigung des herausgeputzten Winzerstädtchens Bernkastel-Kues statt. Von der freundlichen Fremdenführerin Marita Blahak, die das Wappen ihrer Stadt stolz am Revers ihres Blasers trug, konnte man eine Menge Wissenswertes über die Geschichte der Stadt und den Weinbau an der Mosel erfahren.

 

 

Der für den heutigen Tag im Reiseprospekt angekündigte Ausflug zur Burg Eltz, auf den nicht nur wir uns sehr gefreut hatten, musste leider entfallen, da dort nach Informationen der Reiseleitung  wegen Covid-19 aktuell keine Gruppenbesichtungen stattfanden.

Der Mörder ist immer der Gärtner
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Liederabend mit Lesung

Am Abend gab es an Bord noch eine besondere Überraschung für Krimi- und Balladenfreunde: Eine Lesung im Salon mit Gesang und Gitarre von Frank Schröder aus seinem Schwabenkrimi »Mit jeder Faser«. Der Autor lehnt sich in seinem Thriller an einen authentischen Fall an, der ihn während seiner beruflichen Laufbahn sehr bewegte.

Da wir zwei von reisemehrwert.com auch Betreiber des Blogs lesemehrwert.de sind, haben wir uns das Buch dieses sympathischen schreib- und musikbegabten Kriminalhauptkommissars direkt zur Rezension vorgemerkt.

Mittelalterliche Burgenherrlichkeit auf dem Mittelrhein
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Schloss Stolzenfels im Mittelrheintal bei Koblenz

Gut, dass wir die Gardinen während der nächtlichen Fahrt zurück in den Rhein nicht zugezogen hatten. Sonst hätten wir sowohl das gemächliche Gleiten der MS Rhein Melodie vorbei an den beinahe zum Greifen nahe an den Hängen der Mosel wachsenden Rebstöcke verpasst, als auch den herrlichen Ausblick am frühen Morgen auf den Rhein und das prachtvolle Schloss Stolzenfels.

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Blick vom Sonnendeck auf Boppard

Die weitere Fahrt am Vormittag entlang des ›romantischen‹ Mittelrheins mit den vielen kleinen Winzerstädtchen, Kirchen und Wachtürmen, sowie den auf hohen Felsen thronenden mittelalterlichen alten Burgen, begeistert uns immer wieder aufs Neue. Dieser Flussabschnitt zwischen Koblenz und Rüdesheim/Bingen ist in der Tat einzigartig und wurde zu Recht in 2002 zum Teil des Unesco-Weltkultuerbes gekürt.

 

Auf einem der größten Felsen soll der Sage nach die Zauberin »Loreley« so manchen Schiffer in den Tod gelockt haben. Es ist Tradition, dass an Bord eines jeden an dieser Stelle vorbeifahrenden Passagierschiffs die weltbekannte Loreley-Melodie mit dem Text von Heinrich Heine »Ich weiß nicht, was soll es bedeuten« erschallt.

Mainz bleibt Mainz
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Mainzer Dom
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Augustinergasse in Mainz mit Blick auf den Dom

Am frühen Nachmittag erreichte die MS Rhein Melodie die Rheinstadt Mainz, wo unsere Ausflugsgruppe schon von der ortskundigen Stadtführerin Cornelia Bärsch-Kämmerer an der Landungsbrücke erwartet wurde. Da wir noch nie in Mainz waren, fanden wir den Rundgang durch die Stadt der Mainzelmännchen 🙂 sehr interessant. Leider konnte der rund 1000 Jahre alte Mainzer Dom nicht besucht werden, da er am heutigen Wochentag nicht zur Besichtigung freigegeben war.

 

 

Auch dieser Abend an Bord sollte musikalisch ausklingen — und zwar mit live im Salon vorgetragenen Liedern und Gitarrenmusik des jungen Künstlers Jeremy.

Auf den Spuren von Berta Benz und ihres erfinderischen Gatten Carl
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Berta & Carl

In den frühen Morgenstunden erreichte das Schiff die baden-würtembergische Stadt Mannheim, die an Rhein und Neckar liegt.  Aus unserem Kajütenfenster konnte man auf die direkt gegenüber auf der anderen Rheinseite im Bundesland Rheinland-Pfalz liegende ›Stadt der Chemie‹ Ludwigshafen blicken. Am Bus erwartete die Landausflügler ein sonderbar gekleidetes Paar mittleren Alters 🙂 , das sich bestens darauf verstand, den Gästen seine beeindruckende historische Familiengeschichte, wie auch die des ersten praxistauglichen Automobils und die der Stadt Mannheim näher zu bringen.

 

Beim heutigen geselligen Quiz-Bingo-Abend von und mit Reiseleiter Marten gab es am gemeinsamen Tisch zusammen mit unseren lustigen Tischnachbarn viel zu lachen.  🙂

Reise-Highlight Straßburg im schönen Elsass
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Historisches Gerberviertel in der Straßburger Altstadt
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Straßburger Münster

Von Mannheim aus hieß es dann volle Kraft voraus stromaufwärts zum Höhepunkt der nicko cruises Flusskreuzfahrt 8 Tage Köln-Cochem-Straßburg-Köln mit der MS Rhein Melodie.

Lange vor dem Frühstück hatte das Schiff bereits die deutsch/französische Grenzstadt Kehl erreicht, so dass der Ausflug per Reisebus über die Europabrücke zur anderen Rheinseite − unter Führung von Madame Hélène − pünktlich starten konnte.

 

Die französische Metropole Straßburg liegt nicht unmittelbar am Rhein, sondern an dem kleinen Nebenfluss Ill, der sich in großen Teilen des Stadtgebietes verzweigt.

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Idyllisches Gartenlokal in der Straßburger Altstadt
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Gerberviertel mit Blick auf die St. Nikolauskirche in Straßburg

Für uns handelte es um eine Erstbegegnung mit der geschichtsträchtigen Europastadt und erst bei dieser näheren Inaugenscheinnahme fiel uns eindrücklich auf, dass dieser berühmten elsässischen Kathedrale, dem Straßburger Münster, tatsächlich von je her eine Spitze fehlt. Eine Besichtigung dieses imposanten gotischen Gotteshauses ist unbedingt empfehlenswert.

 

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»Astronomische Uhr«

Allein der Anblick der 18 Meter hohen »Astronomischen Uhr«, die die »Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg« in ihrem Inneren beherbergt, lohnt den Eintritt. Unbedingt sehenswert sind auch das sogenannte »Wilhelminische Viertel«, sowie das zur Straßburger Altstadt gehörige malerische »Gerberviertel« mit seinen engen Gassen und gut erhaltenen Fachwerkhäusern, die sich in den Kanälen spiegeln.

 

Entlang der Elsässer Weinstraße am Fuße der Vogesen
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Weinfass im Keller des Elsässischen Weinguts Zeyssoff in der französischen Gemeinde Gertwiller
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Elsässisches Weingut Zeyssoff in der französischen Gemeinde Gertwiller

In den frühen Nachmittagsstunden luden die beiden ortskundigen Reiseführer Thierry & Katrin zu einem weiteren Ausflug ins wunderschöne Elsass ein. Der erste Zielpunkt war das sehr gepflegte kleine Weingut Zeyssoff (siehe auch www.zeyssolff.com) in der französischen Gemeinde Gertwiller. Hier konnte man im gut bestückten Weinkeller − unter Beigabe von Original Elsässer Gugelhupf − spritzigen Crémant sowie drei leckere lokale junge Weißweine verkosten.

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Stadtturm Obernai

Nach dieser exquisiten Weinprobe ging es mit dem Bus weiter entlang der idyllischen Elsässer Weinstraße bis in das von einer Stadtmauer umgebene Winzerörtchen Obernai, das sich ca. 25 km südwestlich von Straßburg entfernt an den Ufern der Ehn erhebt.

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Das elsässische Symboltier: Der Storch

Während der Fahrt konnte man immer wieder auf der einen Seite einen Blick auf den Schwarzwald und auf der anderen Seite einen Blick auf die nicht mehr weit entfernten Hügel der Vogesen erhaschen.

Der Klapperstorch, das Elsässer Symboltier, ist selbstverständlich auch in Obernai zu finden.   🙂

 

 

Spät am gleichen Abend lichtete die MS Rhein Melodie den Anker und schipperte während der Nacht immer weiter in Richtung Koblenz, der letzten Station der Reise.

Zu Bacharach am Rheine wohnt eine Zauberin
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Bronzene Loreley-Statue bei St. Goarshausen
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„Chin-Chin Loreley“ an Deck der MS Rhein Melodie mit einem leckeren Gläschen Kir Royal

Auf dem Rückweg stromabwärts führte der Weg am nächsten Vormittag noch einmal entlang an der wunderschönen Burgenwelt des Mittelrheins und am Loreley-Felsen vorbei. Eine gute Idee, an dieser sagenumwobenen Stelle an Deck bei einer frischen Brise mit einem leckeren Gläschen Kir Royal anstoßen zu können.

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Burgruine Ehrenfels bei Rüdesheim

Wer auf der Hinfahrt Burgen und Städtchen verpasst hatte, bekam jetzt die Gelegenheit, das Versäumte nachzuholen. Denn immer, wenn es etwas Interessantes und Informatives zu erfahren gab, ertönte eine Live-Durchsage von Reiseleiter Marten.

 

„Wir greifen an”
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Das imposante Kaiser-Wilhelm-Denkmal am
›Deutschen Eck‹ in der alten Garnisonsstadt Koblenz
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Blick aus der Koblenzer Seilbahn auf das ›Deutsche Eck‹

Hätten Sie gewusst, an welcher Stelle in der alten Garnisonsstadt Koblenz sich das berühmte Deutsche Eck tatsächlich befindet? Wir nicht — und nahmen daher die entsprechende Info von Gästeführer Bernd Doetsch während des Rundgangs gern auf. Die Erstürmung der Festung Ehrenbreitstein per Seilbahn unter seiner Leitung und seine lustigen Kommandos zum Weitergehen „Wir greifen an” und „Rückzug” hat uns großen Spaß gemacht.

 

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Schängelbrunnen im Innenhof des Koblenzer Rathauses
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Der Koblenzer »Spitals-Andun«

Oben angekommen hatte man von der Festungsmauer einen herrlichen Ausblick auf den Zusammenfluss von Mosel und Rhein, sowie auf das Deutsche Eck mit dem imposanten Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Der anschließende Rückweg zum Moselkai führte unsere Gruppe − vorbei an der St. Kastor Basilika und der Historiensäule −  quer durch die Koblenzer Altstadt  mit ihren interessanten Sehenswürdigkeiten.

So bekamen wir bei dem Spaziergang über das Kopfsteinpflaster u. a. den  Schängelbrunnen am Koblenzer Rathaus, die  Liebfrauenkirche mit ihren beiden barocken Zwiebeltürmen, die steinernen Koblenzer Originale »Spitals-Andun« und »Pfefferminzje« und den »Augenroller« zu Gesicht.

Der letzte Abend an Bord
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Vorspeise Gala Dinner: Tempura Sushi Roll im Nori Blatt mit Ingwer-Soja-Sauce auf Sesam-Blattspinat
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Hauptspeise Gala Dinner: Rosa gebratenes Rostbeef mit Sauce Béarnaise, grünem Spargel und Steckrüben-Kartoffelgratin

Zurück auf der MS Rhein Melodie folgten wir der Einladung des Kapitäns, des Hotelmanagers und der nicko cruises-Reiseleitung zu einem Gläschen Abschiedssekt im Salon. Zum Ende der Reise wurden jetzt auch noch einmal alle ›hinter den Kulissen‹ für das Wohlergehen der Gäste fleißig werkelnden Crew-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen vorgestellt. Anschließend begaben wir uns hinunter ins Restaurant, wo uns ein köstliches mehrgängiges Gala-Abschiedsdinner − das dem Chefkoch und seinem Team noch einmal alle Ehre machte − serviert wurde.  Nach einem letzten Cocktail im Salon mit unserem lieben Tischnachbarpaar, ging es dann ab in die Kajüte zum Kofferpacken.

Und der Dom stand noch  🙂
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Zurück in Köln

Bereits kurz nach Mitternacht legte die MS Rhein Melodie am Kölner Konrad-Adenauer-Ufer nahe der Bastei an. Nach dem Frühstücksbuffet hieß es dann endgültig für alle Gäste Abschiednehmen und ›Runter von Bord‹. »Au revoir« und viele Grüße an unsere lieben Tischnachbarn aus Meldorf — vielleicht sieht man sich einmal auf einer anderen Reise wieder.

Uns zwei von reisemehrwert.com hat die

nicko cruises Flusskreuzfahrt 8 Tage Köln-Cochem-Straßburg-Köln mit der MS Rhein Melodie

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Die MS Rhein Melodie vor Anker in der Moselstadt Bernkastel-Kues mit Blick auf Burg Landshut

auf Rhein und Mosel sehr gut gefallen. Das Wetter war perfekt, Essen & Service prima, die Veranstaltungen an Bord und auch die Ausflüge waren trotz Corona super auf die Beine gestellt, so dass zum Glück nur die Besichtigung der Burg Eltz und des Mainzer Doms aus dem Programm fallen mussten.

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Blick vom Sonnendeck der MS Rhein Melodie auf die Burgenlandschaft am Mittelrhein

Kurzum: Wer Schiffe & Flüsse − und speziell Rhein &  Mosel mit ihren steilen Weinbergen, stolzen Burgen und romantischen Winzerstädtchen liebt −, für den ist diese Reise samt Service und kulinarischen Köstlichkeiten, sowie das stimmige auch zu Corona-Zeiten bestens organisierte Reiseprogramm genau das Richtige.

Alle vier Daumen hoch von uns beiden daher für dieses 8-tägige Reisepaket, das gesamte nicko cruises-Team, die Reiseleitung und die MS Rhein Melodie-Crew. Euer Konzept ›Flusskreuzfahrten mit täglichen Landgängen und Besichtigungen interessanter Örtlichkeiten‹ wird mit Sicherheit die schwierigen Corona-Zeiten überdauern.

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